Wohnpark Stift

Impressum: EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE FRÖNDENBERG UND BAUSENHAGEN, Eulenstraße 12, 58730 Fröndenberg, Tel.: 02373-71939

Ordnung für die Arbeit in der SeniorenwohnanlageWohnpark Stift“
der Ev. Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen

Präambel

Die Evangelische Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen ist Eigentümerin der Seniorenwohnanlage „Wohnpark Stift“, Freiheitstraße 33 - 39, 58730 Fröndenberg.

Die Kirchengemeinde sieht diese Wohnanlage nicht nur als reines Wohnprojekt, sondern als Stätte der Verkündigung sowie des Gemeindeaufbaus.

Die sich ändernden wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen machen es notwendig, nun über die bisherige Begleitung der Arbeit durch die Kirchengemeinde hinausgehend weitere Partner in die Arbeit der Wohnanlage mit einzubeziehen.

Diese Ordnung soll Weisung und Richtung geben, wie die Arbeit der unterschiedlichen Akteure aufeinander abgestimmt wird bzw. um Arbeits- und Kompetenzbereiche zu beschreiben.

Vor diesem Hintergrund gibt sich die Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen für die Arbeit der Seniorenwohnanlage folgende Ordnung:

1) Aufgaben des Presbyteriums

  1. Die Verantwortung für die inhaltliche und finanzielle Ausgestaltung der Arbeit der Altenwohnanlage liegt beim Presbyterium.

  2. Das Presbyterium kann die Arbeit auf Ausschüsse, Angestellte der Kirchengemeinde und die Verwaltung delegieren, ungeschadet dessen hat das Presbyterium jederzeit die Möglichkeit, Entscheidungen an sich zu ziehen.

  3. Das Presbyterium beschäftigt eine/einen hauptamtliche/n HausmeisterIn in der Verantwortung als AnsprechpartnerIn der Mieter und als Sicherstellung der inhaltlichen und objektvertraglichen Ziele der Kirchengemeinde vor Ort.

  4. Das Presbyterium beschließt über den jährlich aufzustellenden Wirtschaftsplan.

  5. Außerordentliche oder überplanmäßige Aufwendungen außerhalb des Wirtschaftsplans sind vom Presbyterium vor Ausführung zu genehmigen.

  6. Das Presbyterium setzt die Miethöhen fest und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung und Einziehung.

  7. Berufung der Mitglieder des Beirates

  8. Geschäftsführung der Beiratstätigkeit

  9. Vertretung der Interessen der Kirchengemeinde im Beirat

  10. Förderung der inhaltlichen und theologischen / diakonischen Arbeit im Zusammenwirken mit den Kooperationspartnern

2) Aufgaben des Kreiskirchenamtes (Verwaltung)

  1. Erstellung von Mietverträgen, Einholung von Wohnberechtigungsbescheinigungen

  2. Allgemeine Mieterberatung

  3. Erstellung der jährlichen Betriebs- und Nebenkostenabrechnungen

  4. Erstellung und Aktualisierung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Führung der notwendigen Gespräche mit dem Kreis Unna, Drittmittelgebern usw.

  5. Regelmäßige Überprüfung der Mieteingänge, offenen Posten und Mahnverfolgung

  6. Laufende Instandhaltung der Gebäude im Rahmen des Wirtschaftsplans. Die Verwaltung sorgt für die ordnungsgemäße bauliche Instandhaltung der Anlage im Rahmen des Wirtschaftsplans in Absprache mit dem gemeindlichen Baukirchmeister.

  7. Beiderseitige Absprache mit der/dem von der Kirchengemeinde angestellten HausmeisterIn zur Koordinierung der Schnittstellenarbeit, insbesondere bei Auftragsübernahmen vor Ort.

  8. Durchführung von Wohnungsbegehungen und Wohnungsübergaben bei Mieterwechsel, sofern diese nicht von der/dem angestellten HausmeisterIn wahrgenommen wird.

  9. Auftragsvergabe an Handwerker sowie externe Firmen im beauftragten Rahmen der Haushaltsplanungen in Absprache mit dem gemeindlichen Baukirchmeister.

  10. Mitwirkung in der Arbeit des Beirats

  11. Teilnahme an Mieterversammlungen

3) Aufgaben der Diakonie Ruhr-Hellweg

  1. Mitwirkung bei der ambulanten Versorgung der Mieter (siehe Anlage)

  2. Beratung der Mieter u.a. in regelmäßigen Sprechstunden vor Ort (z.B. Pflegeanträge usw.)

  3. Weitere Hilfsmöglichkeiten im Themenbereich „Altern“

  4. Unterstützung bei der Entwicklung weiterer innovativer Projekte im Stadtteil

4) Aufgaben des Diakoniepfarramtes

  1. Mitwirkung beim Aufbau diakonischer Strukturen in der Altenwohnanlage

  2. Beratung und Unterstützung des Presbyteriums bei diakonischen Fragestellungen

5) Beirat

  1. Zur Beratung des Presbyteriums und zur Koordinierung der Arbeit der unterschiedlichen Partner wird ein Beirat gebildet.

  2. Den Vorsitz im Beirat übernimmt ein Vertreter der Kirchengemeinde. Der Vorsitzende leitet die Sitzungen und sorgt gemeinsam mit der Geschäftsführung für die Ausführung der Beschlüsse des Beirates.

  3. Im Zuge der Beiratssitzungen findet ein regelmäßiger fachlicher Austausch statt mit dem Ziel, die Arbeit aufeinander abzustimmen und somit rechtzeitig Konflikten und Problemlagen zu begegnen sowie die Arbeit inhaltlich weiterzuentwickeln.

  4. Die Berufung in den Beirat erfolgt durch das Presbyterium.

  5. Der Beirat besteht

    1. aus berufenen Mitgliedern aus der Kirchengemeinde (u.a. Hausmeisterstelle)

    2. einem/einer Beauftragen aus der Verwaltung

    3. aus einer Vertretung der Diakonie-Ruhr-Hellweg

    4. dem/der DiakoniepfarrerIn

  1. Der Beirat trifft sich nach Einladung des Vorsitzenden in regelmäßigen Abständen und berät das Presbyterium in seiner Arbeit.


Stand:  20.03.2013 11:02  




Gemeindebüro:

Eulenstraße 12

58730 Fröndenberg

Tel.: 02373/71939

Fax: 02378/398727

Sprechzeiten:

Mo

09:00 - 12:00

Di

09:00 - 12:00

Do

16:00 - 18:00