Posaunenchor

Gregorio Mangano

Die Jungbläser und den Posaunenchor leitet vertretungsweise Herr Gregorio Mangano an. Hier seine Selbstvorstellung:

Mein Name ist Gregorio Mangano und ich komme aus Italien. Ich studierte im Konservatorium von Palermo (Italien) und habe im Jahr 2009 mein Trompetenstudium abgeschlossen. Nach dem Studium hat mich das “Teatro Massimo von Palermo” engagiert. Dort habe ich ein Jahr im Orchester die zweite Trompete gespielt. Seit Dezember 2011 lebe ich in Deutschland. Auch hier befasste ich mich sofort mit Musik.

Seit 2012 spiele ich in Ratingen bei einem Bläserensemble unter der Leitung von Frank Düppenbecker.

Ansprechpartnerin: Gregorio Mangano, 02102 870331 oder mangano@outlook.de

Der Posaunenchor der Kirchengemeinde besteht aus knapp 20 Mitgliedern zwischen 11 und 70 Jahren. Der Schwerpunkt liegt auf der musikalischen Mitgestaltung von Gottesdiensten, es gibt aber auch konzertante Projekte.

Der Posaunenchor probt immer freitags von 19.00 – 20.30 Uhr im Gemeindehaus Stift.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Leihinstrumente sind in begrenztem Umfang vorhanden.

Jungbläser

Im September 2016 startete eine neue Bläseranfängergruppe.

Weitere Themen

Geschichte der Posaunenchorarbeit

Geschichte der Posaunenchorarbeit

Heiligabend in der Stiftskirche. Knapp 30 Bläserinnen und Bläser bereiten der Gottesdienstgemeinde eine große Freude. Kein Einzelfall.
Die Posaunenchorarbeit lebt in Fröndenberg. Und nicht nur dort. Im Laufe von über 100 Jahren entwickelte sich eine Bläser- und Posaunenchorbewegung, zu der heute in Deutschland über 100.000 Bläserinnen und Bläser in ca. 7.000 Posaunenchören gehören. Zum Posaunenwerk in der Evangelischen Kirche von Westfalen gehören zur Zeit 305 Posaunenchöre mit ca. 5.500 Bläserinnen und Bläsern. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Jugendliche, darunter mit steigender Tendenz Mädchen. Erfreulicherweise ist die Mitgliederzahl seit Jahren konstant.
Maßgebliche Initiatoren dieser Bewegung waren Eduard Kuhlo und sein Sohn Friedrich Johannes Kuhlo, geboren am 8.10.1856 in Gohfeld, heute Löhne.
Schon als junger Mensch begeisterte ihn das Altposaunenspiel. Als junger Theologe kam er nach Bethel und wurde Vorsteher der Diakonenanstalt Nazareth. Die dort ausgebildeten jungen Männer ließ er Blasinstrumente spielen und erreichte so eine flächendeckende Verbreitung der Posaunenmusik in den Gemeinden. Kuhlo war zeit seines Lebens musikalisch engagiert. Zusammen mit dem Bielefelder Instrumentenbauer Ernst David "http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_David" konstruierte er das nach ihm benannte Kuhlohorn "http://de.wikipedia.org/wiki/Kuhlohorn". Bereits als 25-Jähriger war er nach vielen Bläsertreffen und -schulungen so bekannt und erfolgreich, dass er den Beinamen "Posaunengeneral" erhielt.
Er selbst bezeichnete sich als "Mitarbeiter am Psalm 150" ("Lobet den Herrn mit Posaunen!"). Auf Kuhlo geht die "Klavierschreibweise" für Trompeten und Hörner zurück, bei der die Noten /klingend/, also in der wirklich erklingenden Tonhöhe geschrieben werden. Diese hatte er eingeführt, damit das Zusammenspiel von Gemeinde, Orgel, Chor und Posaunenchor problemlos möglich ist. Kuhlo war Herausgeber mehrerer Notenbücher für die Posaunenchöre. Bis heute finden sich seine Sätze in der Posaunenchorliteratur wieder.


Stand:  02.03.2017 11:25