Meditationsweg

Der Meditationsweg zwischen dem Begegnungszentrum Oase Stentrop und der Alten Dorfkirche Bausenhagen ist ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Fröndenberg & Bausenhagen und des Kirchenkreises Unna.

Der Weg misst in jeweils einer Richtung knapp 2 km. Er kann überall anhand der kleinen Wegschilder (im Plastikkartenformat) mit rot-schwarzen Pfeilen auf weißem Grund verfolgt werden.

Wenn Sie ihn von der Oase Stentrop aus beginnen, finden Sie den ersten Ausblick „Brot“ am Zugang zum Begegnungszentrum Oase. Wenn Sie an der Alten Dorfkirche starten, ist der erste Ausblick „Zugang“ am Fuße der nach Südosten vom Kirchhügel abwärts führenden Treppe. In jedem Fall teilt sich der Weg zwischen den Ausblicken „Frucht“ und „Zugang“ für einige hundert Meter: Bei feuchtem Wetter bleiben Sie auf dem asphaltierten Allwetterweg (Hellkammer) entlang der Ausblicke „Weide“ und „Quelle“.

Bei trockenem Wetter nehmen Sie den landschaftlich ganz anderen Feuchtweg entlang der Ausblicke „Balkenkreuz“ und „Tränke“. Die Bilder auf den Tafeln beider Wege sind gleich. Aber testen Sie, wie ganz neue Beziehungen vor alternativer Landschaft entstehen. Wenn das Wetter es zulässt, nehmen Sie beim Rückweg die jeweils andere Strecke.

„Ausblicke“ am Weg: Wir laden Sie ein, sich auf das Erlebnis des Weges einzulassen, an den Ausblicken von 10 Wegpunkten innezuhalten.

„Ausblicke“ am Weg: Nehmen Sie den kurzen Augenblick wahr, in dem Sie vor der Tafel am Weg angehalten haben: Nehmen Sie auf, was Ihr Auge gerade erblickt.

„Ausblicke“ am Weg: Jede Tafel am Weg hebt einen „Augenblick“ aus der unmittelbaren Umgebung hervor. Wir laden Sie ein, diese „Augenblicke“ bewusst wahrzunehmen. Zwischen den Tafeln und ihrem jeweiligen Umfeld bestehen überraschende Beziehungen. Die können Sie entdecken.

„Ausblicke“ am Weg: Lassen Sie Ihre Augen wieder schweifen und nehmen Sie auf, was Ihnen im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten in diesem Augenblick in den Sinn kommt.

„Ausblicke“ am Weg: Nehmen Sie sich Zeit für das Bild auf der Tafel: Erinnern Sie sich an einen Blick in der Alten Dorfkirche oder in der Oase Stentrop, bei dem Sie dieses Bild schon einmal wahrgenommen haben? Die Tafeln stellen das von frühen Christen bezeugte Bild-Wort neben die moderne Umsetzung im 4 m hohen Kirchenfenster. Vielleicht reizt es Sie, einen Blick auf die Fenster der Dorfkirche oder das Holzrelief in der Oase Stentrop zu werfen. Glasmalereien können bei wechselndem Außenlicht schimmern oder leuchten, strahlen oder glühen. Ihr Farbenspiel verändert den Kirchenraum. Die Kirche ist tagsüber geöffnet.

Bitte richten Sie Ihre Anfragen zum Meditationsweg telefonisch an Frau Thalmann 02303-288 121 (Kreiskircheamt) oder per Mail an martina.thalmann@kk-ekvw.de. Danke.

Karte des Weges

Karte des Weges

Wenn Sie ein Navigations-system verwenden, geben Sie dort bitte ein ...


für die Dorfkirche:
-> Steinkuhle 1, Fröndenberg


bzw. für die Oase Stentrop:
-> Stentroper Weg 31, Fröndenberg.

 

 

Wo geht es her?

Wo geht es her?

Achten Sie auf die kleinen Schilder am Wegrand. Hilfreich ist die Karte auf der Rückseite, nach der Sie sich orientieren können. Im Folgenden geben wir kleine Hinweise, die Sie von einem "Ausblick" zum nächsten führen.

Wenn Sie an der Dorfkirche beginnen, finden Sie noch mehr von diesen Flyern im Turmraum der Kirche, die tagsüber geöffnet ist. Sie sollten zunächst die Fenster in der Kirche betrachten, deren Motive Ihnen auf dem Weg wieder begegnen werden.

Die erste Tafel auf dem Weg findet sich am Fuß der Treppe, die südlich der Kirche hinabführt. Direkt danach müssen Sie entscheiden, ob Sie bergab den Feuchtweg oder links durch die Hellkammer den Allwetterweg wählen ... (Achtung! Der Weg führt weiter ab dem Ausblick "Frucht" in Richtung Süden!)

Sie kommen auf dem Areal der Oase Stentrop an und finden direkt rechts den Ausblick "Brot".

Das Holzrelief mit dem Motiv des "lebendigen Wassers" (Offenbarung 21,6) befindet sich im Raum der Stille in Oase Stentrop. Dieses Haus ist nicht immer offen. Sie können fragen, wer Ihnen aufschließt oder anrufen (02377/2164). Beim Relief achten Sie auf die Schatten und Einkerbungen, die das Kunstwerk prägen und "vertiefen".

Wenn Sie von Oase Stentrop aus starten, sollten Sie zunächst den Raum der Stille in Oase Stentrop aufsuchen und das Holzrelief zum "lebendigen Wasser" auf sich wirken lassen. Der erste Ausblick "Brot" befindet sich linkerhand vor der Ausfahrt auf die Landstraße ...

Tipps für unterwegs

Tipps für unterwegs

  • Lassen Sie ein Auto am anderen Ende des Weges stehen, damit Sie den Rückweg der ca. 2,5 km nicht zu Fuß machen müssen.
  • Sie können zwischen dem Allwetterweg und dem Feuchtweg im nördlichen Teil des Weges entscheiden, der bei der "Frucht" zusammenläuft.
  • Es gibt Kunstdruckkarten von allen 8 Motiven der Fenster und des Reliefs, die Sie bei Pfr. Heckel erwerben können.
  • Gern bieten wir Führungen auf dem Weg an. Bitte melden Sie sich rechtzeitig hierfür bei Pfarrer Heckel, der dies gern für Sie organisiert.
  • Auch können wir Ihnen gern behilflich dabei sein, im Anschluss sich noch gemütlich zusammenzusetzen und sich verpflegen zu lassen.
  • Wenn der Weg Sie angesprochen hat, sind Sie auch interessiert an den weiteren Möglichkeiten, die wir im Bildungs- und Begegnungszentrum "Oase" Stentrop anbieten? Sie können diese im Internet unter www.evangelisch-in-unna.de/glaube.html einsehen. Sie können uns auch gerne anrufen, und wir informieren Sie dann.

Wieso heißt dieser Weg "Meditations-Weg"?

Wieso heißt dieser Weg "Meditations-Weg"?

Die Tafeln an den "Ausblicken" sollen Hilfen für Sie sein, dass Ihr Blick vom "Ausblick" zum "Einblick" in Ihr Leben wird: Wir wünschen Ihnen, dass Sie zur Ruhe kommen und sich an etwas erinnern, das Sie in sich haben und Sie begleitet.

Trauen Sie Ihren Eindrücken auf dem Weg: Nehmen Sie wahr mit all Ihren Sinne, was Ihnen begegnet.

Versuchen Sie einmal, bewusst zwischen 2 Ausblicken nicht zu reden und gehen Sie schweigend. Wir empfehlen Ihnen, das zwischen "Aufstieg" und "Abstieg" zu tun oder - auf dem Feuchtweg - zwischen "Tränke" und "Balkenkreuz" bzw. - auf dem Allwetterweg - zwischen "Weide" und "Quelle"

Achten Sie auf ihre Schritte: Nehmen Sie immer mal wieder bewusst wahr, wohin Sie Ihren Fuß setzen und was Schritt für Schritt auf ihrem Weg geschieht.

Nehmen Sie wahr, wie sich Ihr Atem auf engen Wegen oder im weiten Feld anfühlt.

Achten Sie auf Weggabelungen, Steigungen und Niederungen Ihres Weges.

All diese Eindrücke können Ihnen helfen, zu sich selbst zu kommen. Es kann hilfreich sein, mit jemand anderem über Ihre Erfahrungen zu reden. Es gibt keine Regel, was richtig oder falsch ist. Wir möchten Mut machen, dass Sie die Natur, das Bibelwort, das Kunstwerk, die Kirche oder den Weg wahrnehmen und spüren, wie sich immer wieder etwas anderes in Beziehung setzt zu Ihrem Leben und Lebensweg.

Wir sind interessiert an Ihren Erfahrungen. Sie können sie einstellen in unsere Homepage. Sie können auch gerne das Gespräch suchen mit einem unserer Mitarbeitenden. Gern können Sie anrufen bei Pfarrer Heckel.

Eindrücke

Eindrücke

  • Der Weg war eine Quelle der Inspiration, eine Bereicherung für mich.
  • Der Meditationsweg war wirklich Teil der Landschaft und nicht irgendwie künstlich angelegt. Die Erklärungen des Pastors, meist an den einzelnen "Fenstern" oder "Ausblicken" dazu waren sehr anschaulich, erlebbar, fühlbar interessant und regten zu weiterem Meditieren an.
  • Das Fensterbild( "Ich bin ein König") mit dem leuchtendroten großen Rechteck, oben die (Dornen)Krone- das war für mich der Weg zum Gipfel, ein roter Teppich, eine Einladung zu kommen.
  • Vor dem Hintergrund des Mottos 'Pilgern heute - eine Bewegung = ein neuer Weg?' war der Weg für mich eine neue Erfahrung, begleitet von Gedanken aus der Bibel und abschließender kurzer Andacht. Der Abend wird mir in Erinnerung bleiben.

Erlebnisbericht

Erlebnisbericht

Wir, die Frauen von der kfd (katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) aus dem Pastoralverbund Menden-Mitte, waren im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe KKK (Kirche, Kunst und Kaffee) unterwegs. Für den 22.06.2010 hatte das Vorbereitungsteam den Meditationsweg zwischen dem Begegnungszentrum Oase Stentrop und der Alten Dorfkirche Bausenhagen ausgesucht. Begonnen haben wir mit einem Kaffeetrinken in der Oase. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen starteten wir dann in Richtung Kirche Bausenhagen. Frau Bauerdick, unsere Gemeindereferentin, trug zu den einzelnen Wegpunkten passende biblische Texte vor, die meditativ erschlossen wurden. Dadurch, dass das Wetter sehr sommerlich warm war, ließ sich der Weg  gut laufen. In der Kirche angekommen, betrachteten wir die Fenster, die von dem Künstler Andreas Felger gestaltet wurden. Die Eindrücke vom Meditationsweg und die Gedanken zu den Fenstern gingen in unsere Abschlussandacht ein.
Unseren positiven Eindruck vom Meditationsweg werde sicherlich nicht nur ich, sondern auch andere Teilnehmerinnen weitergeben.

Mit freundlichem Gruß
Gertrudis Ronzon


Quelle:  vom  26.09.17    durch  188.165.233.34 ""