Felger-Fenster

Das „Achte Fenster“ von Andreas Felger

Mit einem besonders farbenfrohen Entwurf schließt Andreas Felger seinen Fensterzyklus in der Evangelischen Dorfkirche Bausenhagen ab. Thema des achten Fensters ist das „Ich-bin-Wort“ Jesu: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh 14, 6).
Das Fenster hat seinen Platz im Turmraum über dem Portal der Dorfkirche. Da die Kirche „geostet“ liegt, wird das Fenster an der Westseite der Kirche vor allem durch die Abendsonne zu Strahlen gebracht.
Der Turmraum gewinnt mit dem Fenster eine neue spirituelle Qualität und wird künftig auch für kleinere geistliche Einheiten wie Gebetssequenzen oder Meditationen genutzt werden.

Felger greift mit dem Fenster das in Joh 14,6 angesprochene Wegmotiv auf und stellt in diesem Fenster zentrale Stationen des Lebens Jesu dar. Felger: „Der Weg, der im Dunkel ganz unten im Stall zu Bethlehem anfängt und an den Pyramiden Ägyptens vorbeiführt bis zur Kreuzigung und im Auferstehungslicht endet (wie im Chorfenster)“.
So bildet dieses Lebensweg-Jesu-Fenster ein korrespondierendes Gegenüber zum Ostfenster, dem Chorfenster. Diese Korrespondenz wird dadurch unterstrichen, dass Felger das Motiv des Chorfensters aufgreift und im oberen Abschnitt beider Fenster der Auferstandene einer aufgehenden Sonmne gleich dargestellt wird.

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